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Liebstattsonntag "Immaterielles Kulturerbe" in Gmunden

Gmundens liebster Brauch   Liebstattsonntag "Immaterielles Kulturerbe" (377. Jahrgang) - 11. März 2018–   Gegen jede Art von Schmerz hilft ein echtes LIEBSTATTHERZ – darum war dies auch in Gmunden, vor Jahrhunderten erfunden.

Programm folgt.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Veranstaltungen rund um Liebstatt folgen!

 

Die Geschichte zum Liebstattsonntag:

Im Jahre 1641 begründete der damals für Gmunden zuständige Passauer Bischof einen ganz eigenen Brauch für die Kurstadt am Traunsee. Er beauftragte den Stadtpfarrer, jeweils am vierten Fastensonntag die Armen der Stadt zum gemeinsamen Mahl einzuladen und selbst aufzutragen. Historisch gesehen handelte es sich um die Bestätigung der sogenannten „Corpus Christi Bruderschaft“. Mitglieder dieser Bruderschaft waren vermögende und einflußreiche Bürger, die den Armen auf diese Weise ihre Liebe abstatteten. Davon bekam der Mittfastensonntag seinen schönen Namen.
Dieser Brauch hat sich in gewandelter Form bis heute erhalten. Er blieb ein festlicher Sonntag inmitten der Fastenzeit, der mit einem feierlichen Kirchgang mit den Trachtenvereinen begonnen wird und dann am Rathausplatz in einem fröhlichen Verschenken von spruchgezierten Lebzeltherzen gipfelt.

Dateien:
  FOLDER_LIEBSTATTSONNTAG_2017.pdf (2,95 Mi)