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Stadt.Regio.Tram - Bitte einsteigen!

Neugestaltung und Sanierung der bestehende Infrastruktur

Die Durchbindung der Straßenbahn in Gmunden und die damit einhergehenden Sanierungsmaßnahmen stellen nicht nur für die GmunderInnen einen wesentlichen Mehrwert dar. Auch Gäste und Touristen, vor allem aber die Bewohner in den stadt.regio.tram-Gemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf profitieren in Zukunft von der lückenlosen Anbindung. Was die Zukunft für Gmunden bringen wird, zeigt sich an folgenden Fakten:

1. Ökologisches Verkehrskonzept der Zukunft

Die Straßenbahn ist nicht nur ein ökologisch nachhaltiges Verkehrsmittel, sie wird auch wesentlich zur Entspannung der Verkehrssituation beitragen. Zahlreiche Simulationen belegen, dass die Straßenbahn keine zusätzlichen Staus verursacht, sondern sich problemlos in den Verkehrsfluss eingliedert, da sie auf der rechten Spur mit dem Fließverkehr verläuft und von der Ampelsteuerung bevorzugt wird. Entlang der stadt.regio.tram-Linie sind viele wichtigen Sozialeinrichtungen, Ämter und Behöreden sowie Arztpraxen angesiedelt. Leicht und sicher für jedermann erreichbar. Mit der stadt.regio.tram bekommt Gmunden auch ein neues Bus-Konzept: Bestehende regionale Buslinien werden  zum Teil ersetzt, gleichzeitig wird es deutlich wenige Busse am Rathausplatz geben. Das zu erwartende geringe Verkehrsaufkommen wird so also auch einen Beitrag zur Attraktivierung des Rathausplatzes leisten.

2. Integration in ein regionales Schienennetz

Die stadt.regio.tram verbindet die Gemeinden Gmunden, Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf. Innerhalb von Gmunden wird Traundorf mit der Innenstadt verbunden. Die beiden neuen Park & Ride Anlagen beim Hauptbahnhof und Engelhof in Verbindung mit der Durchbindung der Straßenbahn werden zu einer weiteren Verkehrsberuhigung der Innenstadt führen und das Stadtzentrum zu einer noch lebenswerteren Begegnungszone mache. In Vorchdorf finden die Fahrgäste Zuganbidnungen nach Lambach und Wels. Vom Hauptbahnhof Gmunden aus geht es mit der Salzkammergutbahn nach Attnang oder Steinach Irdning. Die stadt.regio.tram ist der notwendige Lückenschluss im Rahmen eines flächendeckenden öffentlichen Schienennetzes.

 3. Stärkung der gesamten Region des nördlichen Salzkammergutes

Die lückenlose Durchfahrt vom Hauptbahnhof Gmunden bis nach Vorchdorf und die damit verbundene Erreichbarkeit der Bezirkshauptstadt Gmunden stellt einen wichtigen Standortvorteil für zukünftige Betriebsansiedelungen dar. Für ArbeitneherInnen und Betriebe entlang der Bahnstrecke bringt die stadt.regio.tram mehr Flexibilität. Aber auch die optimale verkehrstechnische Erschließung von Tourismusattraktionen und Fremdenverkehrsbetrieben leistet einen Beitrag zur langfristigen Absicherung von Arbeitsplätzen. Darüber hinaus ist die Verbindung Gmunden-Vorchdorf die Basis für eine zukünftige Schienenverbindung von Engelhof nach Laakirchen.

4. Verdoppelung der Fahrgäste

Laut Potenzialanalyse eines Wiener Verkehrsplanungsbüros ist mit mindestens einer Verdopperlung der Fahrgastzahl zu rechen - und das bei für die Stadt gleichbleibenden Betriebskosten. Erfahrungen bei der Linzer Lokalbahn (LILO) zeigen, dass durch die Beschaffung neuer Fahrzeuge und die Attraktivierung der Infrastruktur das Fahrgastaufkommen massiv ansteigt. Auch die Verlängerung der Straßenbahn von Linz zum Harter Plateau beweist, dass moderner Schienenverkehr alle Potenzialerwartungen übertrifft. Internationale Erfahrungen zu Folge spricht man von einem sogenannten "Schienenbonus", was bedeutet, dass 30 bis 50 Prozent mehr Menschen Angebote auf der Schiene nutzen als beispielsweise öffentliche Busse.

5. Belebung der Innenstadt

Andere Städte liefern den Beweis, dass Straßenbahnen einen entscheidenden Impuls zur Belebung von Innenstädten und deren Geschäften und Lokalen geben. Sie erhöhen die Personen- und Besucherfrequenz und sind ein zeitgemäßes Instrument für die städebauliche Entwicklung und damit für die Belebung der Zentren.

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6. Problemlos in die Schule, Sicher zur Arbeit

Beinahe jede Schule in Gmunden wir mit der stadt.regio.tram und einem kurzen Fußweg erreichbar sein. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Verkehrsbelastung zu den Stoßzeiten. Die Stadtteile östlich und westlich der Traun werden durch die Straßenbahn umstiegsfrei verbunden. Das bringt vor allem für die PendlerInnen eine große Erleichterung.

7. Barrierefrei direkt zu den Zügen der ÖBB

Ab 2015 sind Verkehrsbetriebe verpflichtet, barrierefreie Verkehrsmittel anzubieten. Diese Tatsache und die fortgeschrittene Lebensdauer machen die Investition in neue Triebwagen auch ohne Durchbindung notwendig. Und das in zwei Ausführungen: Einmal für die Traunseebahn, einmal für die bestehende Straßenbahn. Die stadt.regio.tram ermöglicht nicht nur die Anschaffung eines Typs, auch die Wartung erfolgt kosteneffizient in nur mehr einer Werkstatt. Darüber hinaus wird die Endhaltestelle direkt in den Neubau des Gmundner Hauptbahnhofes integriert.

8. Strassen- und Leitungssanierung

Im stadt.regio.tram Projekt ist auch die dringend notwendige Straßen- und Leitungssanierung in der Innenstadt bereits budgetiert! Gas- und Wasserleitungen werden erneuert. Und zu guter Letzt wird zwischen Bezirkshauptmannschaft und Seebahnhof im Zuge des Oberleitungsbaus die Straßenbeleuchtung erneuert.

9. Neubau der Traunbrücke

Geschützt vor Wind und Wetter die Traun überqueren: Durch den Neubau der Traunbrücke mit Witterungsschutz wird das möglich. Auch die RadfahrerInnen profitieren von der Verbreiterung der Brücke und dem Lückenschluss (bisher nur provisorisch) im Gmundner Radwegenetz. Natürlich wird auch die neue stadt.regio.tram die Traunbrücke gemeinsam mit dem Individualverkehr nutzen. Deshalbt ist ein Neubau erforderlich. Aber ähnlich wie bei Straßen und Einbauten profitieren alle GmundnerInnen: Denn mit einem Alter von mehr als 50 Jahren und den noch vorhandenen 100 Jahre alten Holzpiloten unter den Brückenpfeilern müsste die Traunbrück laut Expertenschätzungen in 10 bis 15 Jahren ohnehin neu errichtet werden. Eine Baumaßmahme, die im Zuge des stadt.regio.tram-Projektes schon jetzt durchgeführt wird. Darüber hinaus wird aufgrund der schmäleren Brückenpfeler die Abflussmenge vergrößert, was den Hochwasserschutz prositiv beeinflusst.

10. Sicherung des Bestandes der Gmundner Strassenbahn

Seit ihrer Gründung vor 120 Jahren ist die Straßenabhn ein lebendiges Wahrzeichen der Traunseestadt. Der Straßenbahnbetrieb zwischen Bahnhof und Franz Jofes Platz wie bisher würde aber nach 2015 durch das Behindertengleichstellungsgesetz sehr schwierig aufrecht zu erhalten sein, da für die Wartugn ebenso eine neue Remise gebaut werden müsste, was nicht finazierbar wäre. Mit der Durchbindung können nun die Fahrzeuge der Straßenbahn in der Werkstatt in Vorchdorf gewartet werden. Als stadt.regio.tram bekommt die Straßenbahn nicht nur einen kräftigen Impuls für die Zukunft. Auch die historischen Garnituren werden vermehrt zu bewundern sein und historische Straßenbahnfahrten zur Stadtion Engelhof, dem ältesten ncoh in Betrieb befindlichen Bahnhof Europas (1836), werden zur Touristenattraktion.