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SEEBAHNHOF NEU

Erste Schritte in Richtung Zukunft

Mit der Verlegung um 200 Meter und der Fertigstellung des Gmundner Seebahnhofs wurde die erste Etappe in Richtung Durchbindung der Straßenbahn erfolgreich absolviert. Gmundens Vison wird damit Schritt für Schritt zur Realität. Der neue Seebahnhof mit seiner modernen und zeitgemäßen Ausstattung ist Bindeglied zur Durchbindungsstrecke.

Gmunden. Nur drei Monate nahm die Bauzeit des neuen Seebahnhofs in Gmunden in Anspruch. Ab Juli 2014 bietet dieser, nun auf der anderen Seite der Traunsteinstraße, eine moderne und barrierefreie Ausstattung für die Fahrgäste an. Gleichzeitig stellt die Verlegung die erste Etappe zur Durchbindung der stadt.regio.tram dar und ist somit Auftakt zum Startschuss für Gmundens neues Mobilitätskonzept. "Der neue Seebahnhof ist ein richtiges Schuckkästchen geworden und ist absolut ebenbürdiger Ersatz für den alten Bahnhof. Der Seebahnhof hat an Bedeutung gewonnen. Es ist kein Endpunkt mehr, sondern stellt als wichtiger Teil der stadt.regio.tram die Weichen für die Zukunft. Mit seinem modernen transpareten Design fügt er sich perfekt in den neuen Standort ein und die Fahrgäste genießen weiterhin eine freie Sicht auf den See", weiß Ing. Günter Neumann, Geschäftsführer von Stern&Hafferl Verkehr.

Alles neu

In Planzeit fertiggestellt, verfügt der neue Seebahnhof nun über zwei Gleise, welche durch einen behindertengerechten Mittelbahnsteig mit taktilem Bodenleitsystem getrennt sind. Das neue Wartehaus bietet den Fahrgästen neben der dynamischen Fahrgastinformation auch eine Vorleseeinrichtung für sehbehinderte Menschen und wurde, wie auch der Bahnsteig, mit energieeffizienter LED Beleuchtung ausgestattet. Neu ist auch die für 15 PKW's ausgelegte Park & Ride Anlage. Bis Herbst wird ein zusätzlicher Fahrradunterstand errichtet. Weiters wurden hinter dem Feuerwehrgebäude Ersatzabstellfläcken für die Feuerwehr Gmunden geschaffen. "Als einer, dern den Seebahnhof Jahrzehnte kennt, bin ich von diesem neugestalteten nördlichen Empfangs-Terminal von Gmunden schwer begeistert. Er ist modern, urban, einladend und höchst zwecksmäßig geworden. Hier kommt man gerne an", freut sich Gmundens Bürgermeister Heinz Köppl.

Im Rahmen der Bautätigkeiten wurden auch die Lichtzeichenanlagen in der Annastraße und in der Hauszufahrt Stadlmayr erneuert. "Es freut mich sehr, dass die Verlegung des Seebahnhofs zeitgerecht unter Einhaltunge des Budgets und ohne Komplikationen über die Bühne gegangen ist. Die Eröffnung vom Seebahnhof stellt damti den gelungenen Auftakt zum stadt.regio.tram-Projekt dar", so der Projektverantwortliche der stadt.regio.tram, DI Christoph Döderlein.

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Traditionell der Zeit voraus

Unter Anbetracht der seit jeher engen Verknüpfungen Gmundens mit dem Schienenverkehr stellt der neue Seebahnhof auf das stadt.regio.tram-Projekt den nächsten Meilenstein in der Geschichte dar und positioniert Gmunden als Vorreiter modernen Personentransports. Dieser Meinung schließt isch auch Wolfgang Sageder, Stadtrat für Mobilität in Gmunden an: "Auch, wenn der Seebahnhof die historische Pferdeeisenbahn nie geshen hat, ist der Ort doch für uns Gmunderinnen und Gmundner etwas Besonderes. Entree für unsere Stadt, die sich bei der Ankunft mit der Lokalbahn in ihrer ganzen Schönheit präsentiert. Drehscheibe für Menschen mit vielfältigen Interessen und Zielen, Traunseezugang für unsere Nachbarn aus Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf, Etappe für Bahn-Rad-Wanderer, vielgeknipstes Fotomotiv für Bahninteressierte aus aller Welt. Dass aus dem einstigen Bahnhof im Zuge des stadt.regio.tram-Projektes nun eine Haltestelle erwachsen ist, tut der Attraktivität keinen Abbruch, im Gegenteil. Modern, funktionell, hell und freundlich wird der "Seebahnhof" auch künftige Generationen das sein, was er uns immer war und ist: ein wichtiges Stück Gmunden."

 Historisches zum Seebahnhof

  • 1836 Eröffnung der Südstrecke der Pferdeeisenbahn Gmunden-Linz-Budweis (die Strechenführung war damals Rathausplatz-Annastraße-Engelhof)
  • 1856 Umbau der Pferdeeisenbahn auf Dampflokomotivbetrieb
  • 1870 Zur Verbesserung des Güterverkehrs Verlegung des Bahnhofes in der Annastraße zum Seebahnhof
  • 1912 Bau der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf und Mitbenützung der ÖBB Strecke Lambach bis Gmunden Seebahnhof
  • 1990 Verlängerung der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf vom Bahnhof Gmunden Traundorf bis Gmunden Seebahnhof
  • 2005 Ausgelöst durch das Projekt Hotel Lacus Felix diverse Planungen für einen neuen Seebahnhof oberhalb der Traunsteinstraße (Seebahnhof in Hochlage mit darunterliegenden Geschäften; Seebahnhof mit Klostergarten usw.)
  • 2008 Planung des neuen Seebahnhofes unter Berücksichtigung des Vorprojektes der stadt.regio.tram Gmunden-Vorchdorf
  • 2014 Neubau des Seebahnhofes unter Berücksichtigung des Projektes stadt.regio.tram Gmunden-Vorchdorf