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Liebstattsonntag in Gmunden


Gmundens liebster Brauch   Liebstattsonntag (372. Jahrgang) - 10. März 2013 –   Gegen jede Art von Schmerz hilft ein echtes LIEBSTATTHERZ – darum war dies auch in Gmunden, vor Jahrhunderten erfunden.

In diesem Jahr findet Gmundens liebster Brauch am Sonntag, 10. März 2013 statt.

Programm:

9:30 Uhr BAUERNMESSE in der Stadtpfarrkirche
Mitwirkende: Gmundner Gesangsverein, Trachtenvereine, Goldhauben

10:30 Uhr FESTZUG mit der Stadtkapelle Gmunden
Vom Kirchenplatz durch die Altstadt von Gmunden zum Rathausplatz

10:45 Uhr PROGRAMM AM RATHAUSPLATZ
Begrüßung durch Bürgermeister Heinz Köppl, Erklärung des
Liebstattbrauches durch den Obmann des Trachtenvereins Franz Wolfsgruber
Anschließend: „HERZERLVERTEILEN“ am Rathausplatz.
Verkauf von Liebstattherzen bei den „Standln“ am Rathausplatz und in der Stadt
PLATZKONZERT der Werkskapelle Laufen Engelhof

14:00 Uhr PLATZKONZERT der Werkskapelle Laufen Engelhof

mit Gedichten zur Liebstatt des Autorenkreis Linz


14:00 bis 16:00 Uhr: Kinderprogramm mit „Herzerlverzieren“ am Rathausplatz

im Zelt der Gmundner Konditoren.


Änderungen im Programm vorbehalten!

Liebstattsonntag in Gmunden - Gmundens liebster Brauch

Veranstaltungen rund um Liebstatt!

Freitag 8. März 2013
20:00 Uhr Liebstattfeier mit Tanz des Trachtenvereins „Traunseer“ im Gasthof Hois´n

mit der „Grauhölz´l Musi“ und großer Preisverleihung.

 

Samstag, 9.März 2013

Traditionelles Liebstattkonzert der Stadtkapelle Gmunden um 19.00 Uhr, Stadttheater Gmunden.


Sonntag, 10. März 2013
11:30 Uhr Liebstatttanz des Trachtenvereins „Alt Gmunden“ im Gasthaus Altmühl
13:30 Uhr und 15:00 Uhr Liebstattfahrten mit der Traunseeschifffahrt
Rundfahrten ab Gmunden – Rathausplatz (nur bei Schönwetter)
Ab 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Nostalgiefahrten mit dem Jugendstiltriebwagen GM 5 (Baujahr 1911) der Straßenbahn Gmunden. Abfahrt Haltestelle Franz-Josef Platz.


Die Geschichte zum Liebstattsonntag:

Im Jahre 1641 begründete der damals für Gmunden zuständige Passauer Bischof einen ganz eigenen Brauch für die Kurstadt am Traunsee. Er beauftragte den Stadtpfarrer, jeweils am vierten Fastensonntag die Armen der Stadt zum gemeinsamen Mahl einzuladen und selbst aufzutragen. Historisch gesehen handelte es sich um die Bestätigung der sogenannten „Corpus Christi Bruderschaft“. Mitglieder dieser Bruderschaft waren vermögende und einflußreiche Bürger, die den Armen auf diese Weise ihre Liebe abstatteten. Davon bekam der Mittfastensonntag seinen schönen Namen.
Dieser Brauch hat sich in gewandelter Form bis heute erhalten. Er blieb ein festlicher Sonntag inmitten der Fastenzeit, der mit einem feierlichen Kirchgang mit den Trachtenvereinen begonnen wird und dann am Rathausplatz in einem fröhlichen Verschenken von spruchgezierten Lebzeltherzen gipfelt.

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