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Burgstein

Die Sage vom Burgstein

Auf den Höhen nächst der Farnau bei Traunkirchen ist ein Felsen zu sehen, der die Form einer alten Burg aufweist. Dieser Burgstein war ehemals der Sitz eines Geschlechtes von Raubrittern. Die benachbarten Burgherren, ihre Lehensleute, wetteiferten mit ihnen in Blut- und Greueltaten.

 

Der letzte Herr auf dem "Burgstein" erdrosselte seine Frau, ein sanftes und treues Geschöpf, das nur den einen Fehler hatte, ihrem Gemahl nicht zu gleichen, und richtete seinen Haß dann auf das Kind, welches sie ihm geschenkt hatte. Eines Tages kam er mit dem Burgherrn von Wolfsegg in Streit, besiegte und tötete ihn und ließ ihn auf das Schloß schleifen.

 

Der als Geisel auf dem "Burgstein" gehaltene junge Ritter von Wolfsegg lernte die Tochter seines Peinigers kennen und lieben, der unmenschliche Burgherr aber kam bald hinter das zarte Geheimnis, ließ die Liebenden vom Felsen in die Tiefe stürzen, wo sie zerschmetterten. Dann setzte er mit seinen Spießgesellen das gottlose Räuberleben fort. Endlich aber brach der göttliche Zorn los. Alle diese Schurken gingen in voller Lebenskraft in fürchterlichen Qualen zugrunde und ihre Schlösser verschwanden.

 

Nur Burgstein ist geblieben, es wurde in Stein verwandelt, um die Erinnerung an das Strafgericht festzuhalten. Oft schon haben die alten Leute von Farnau ein junges Paar durch die Trümmer irren sehen und noch öfters wurden sie erschreckt durch höllischen Lärm, der sich im verfluchten Schloß erhob.